HNA Bericht am 03.09.2010 | SG Lossetal braucht gegen Verbandsliga-Mitaufsteiger Melsunger FV drei Punkte
Es steht viel auf dem Spiel

Falk Möller im schwarzen Trikot versuchte hier im Spiel gegen BC Sport Kassel an den Ball zu kommen | Archisfotos
Dazu muss sich die Elf von SG-Trainer Karl-Heinz Wolf aber auch in der Offensive mächtig steigern, nachdem Sturmspitze Falk Möller und seine Nebenleute zuletzt in Weidenhausen vorm und im gegnerischen Strafraum herzlich wenig auf die Reihe bekamen. Nach dem klassischen Fehlstart ist der Druck beim Neuling schon größer geworden. „Ein erster Saisonsieg würde uns gut tun und die Nerven etwas beruhigen“, verrät Thomas Kraus in der für Trainer und Mannschaft angespannten Situation keine Geheimnisse.Hessisch Lichtenau. Mit dem Rücken zur Wand steht die SG Lossetal morgen um 15.30 Uhr im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga gegen Mitaufsteiger Melsunger FV. „Drei Punkte müssen einfach her, egal wie“, fordert der sportliche Leiter Thomas Krause angesichts der bisher mageren Bilanz des Tabellenletzten mit erst einem Zähler auf dem Konto.
Noch ist nicht klar, ob Wolf morgen schon einen neuen Mann im Angriffszentrum präsentieren wird, doch laut dem sportlichen Leiter hat die Spielgemeinschaft auch noch keinen Topscorer gefunden, den die erste Mannschaft wirklich weiterbringen kann.
So setzt man bei den Gastgebern auf dem Platz an der Heinrichstraße wieder ganz auf den Kampfgeist, der im zurückliegenden Heimauftritt gegen den KSV Hessen Kassel II mit einem 3:3 belohnt wurde. „An diese Leistung müssen wir anknüpfen, dann ist gegen die Melsunger sicherlich etwas drin“, so Krause.
Unterschätzt werden die Platzherren vom Kontrahenten bestimmt nicht. „Ich messe die Lossetaler nicht an den bisherigen Ergebnissen und dem Tabellenstand. Ohnehin dürfen wir uns als Aufsteiger nicht erlauben, überhaupt einen Gegner zu unterschätzen“, meint Melsungens Coach Peter Wefringhaus. Vielmehr hat er seine Elf auf einen heißen Kampf eingeschworen und erwartet „kein Spiel für Fußball-Ästheten“. Immerhin können die Gäste aber schon auf sieben Zähler verweisen, siegten gegen SVA Bad Hersfeld (6:0) und den TSV Wabern (4:1) und punkteten auch beim 0:0 gegen Hünfeld II. Auswärts reichte es allerdings noch zu keinem Zähler.
Veränderungen
Bei den Hausherren dürfte es im Team die ein oder andere Veränderung geben, nachdem die Sperre von Becker abgelaufen ist und Philipp Krause wegen einer Klassenfahrt in der Defensive nicht zur Verfügung steht. Möglicherweise bekommt Kalaitzidis nach mehreren Kurzeinsätzen von Beginn an eine Chance. Nicht mehr dabei ist der mittlerweile zur TSG Wattenbach gewechselte Verteidiger Christoph Pforr. (eki)
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