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SG Lossetal kann gegen Eiterfeld/Leimbach wieder Scholz und Krause einsetzen
Mit Möller in der Spitze

Hessisch Lichtenau. Ein neues Kapitel beginnt für die SG Lossetal morgen auf dem Lichtenauer Sportplatz an der Heinrichstraße. Dort bekommt es der Verbandsliga-Neuling um 15.30 Uhr mit der SG Eiterfeld/Leimbach zu tun und hofft auf einen erfolgreichen Einstand.

Für die Akteure und die Fans der Gastgeber ist es ein Duell mit vielen Unbekannten, doch mit seiner bekannten Heimstärke will der Aufsteiger am Ende das bessere Ende für sich haben. „In Hessisch Lichtenau haben wir in der vergangenen Saison nur einmal gegen Sandershausen verloren. Mit der entsprechenden Rückendeckung unserer Zuschauer ist alles möglich“, sagt ein optimistischer Vorsitzender Manfred Strecker. Dazu bedarf es allerdings einer deutlichen Leistungssteigerung der SG gegenüber dem verlorenen Pokalspiel gegen die SG Witzenhausen. „Die Mannschaft hat gegenüber der zurückliegenden Punkterunde nicht groß an Qualität verloren, ist aufgrund der Neuzugänge aber auch noch nicht so eingespielt wie in der überaus erfolgreichen Gruppenliga-Rückrunde“, meint Strecker.

Vor allem die Hintermannschaft muss sich nach den drei Gegentreffern gegen Witzenhausen finden und darf sich gegen die Eiterfelder nicht noch einmal derartige Schnitzer leisten wie im Cupfinale.

Lossetals Trainer Karl-Heinz Wolf kann wieder auf seine Stammverteidiger Daniel Scholz und Fabian Krause zurückgreifen, die die Viererkette stabilisieren sollen. Erste Wahl dürfte auch Außenverteidiger Christoph Pforr sein, hinzu kommt entweder Becker oder Susilovic.

Etwas einfallen lassen muss sich Wolf auch in der Spitze, in der Urlauber Tim Würfel noch nicht zur Verfügung steht. Vieles spricht zum Auftakt für den schnellen Falk Möller, der seine Gefährlichkeit in vorderster Front im Testspiel gegen den FSV Kassel unter Beweis stellte und seine starke Leistung mit drei Treffern krönte. Auf ihn und seine Nebenleute wartet viel Arbeit, denn Gästetrainer Uwe Hartmann verfolgt ein Defensivkonzept und will die Lossetaler zunächst einmal kommen lassen. „Auch für uns ist Lossetal eine unbekannte Größe“, sagt der Coach, der mit seiner Mannschaft am Mittwoch noch im Pokal-Halbfinale ran musste. Seinen Gegenüber kennt er noch aus gemeinsamen Zeiten beim KSV Hessen Kassel, denn dort war Karl-Heinz Wolf Jugendtrainer von Hartmann.

Die Stärken der SG Eiterfeld /Leimbach liegen trotz mehrerer Abgänge in der Geschlossenheit. „Wir haben eine eingespielte Truppe ohne Stars“, verdeutlicht der Trainer die Vorzüge. (eki)

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